Gaststättenerlaubnis Guide 2026: Ihr Weg zur erfolgreichen Beantragung

Träumen Sie davon, 2026 Ihre eigene Gastronomie zu eröffnen und fragen sich, wie Sie die gaststättenerlaubnis erfolgreich beantragen? Dieser Guide begleitet Sie Schritt für Schritt auf dem Weg zur offiziellen Erlaubnis und zeigt, welche Voraussetzungen, wichtigen Unterlagen und Kosten auf Sie zukommen. Sie erfahren, wie Sie häufige Fehler vermeiden und welche Tipps Ihnen den Start erleichtern. Die gaststättenerlaubnis ist Ihr Schlüssel zu einem erfolgreichen Gastronomieunternehmen – jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um durchzustarten.

Was ist eine Gaststättenerlaubnis?

Die gaststättenerlaubnis ist eine gesetzlich vorgeschriebene Genehmigung, die für das Betreiben bestimmter gastronomischer Betriebe in Deutschland erforderlich ist. Sie regelt, wer eine Gaststätte führen darf und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen. Gerade für Gründer ist das Verständnis der gaststättenerlaubnis entscheidend, da sie nicht nur rechtliche Sicherheit bietet, sondern auch den erfolgreichen Start in die Gastronomie maßgeblich beeinflusst. Weitere umfassende Informationen zu den Voraussetzungen finden Sie auf der Seite Voraussetzungen für Café- und Restaurantgründung.

Was ist eine Gaststättenerlaubnis?

Definition und rechtliche Grundlagen

Die gaststättenerlaubnis basiert auf dem deutschen Gaststättengesetz (GastG). Sie ist sowohl personenbezogen als auch objektbezogen, das heißt, sie wird auf eine bestimmte Person und ein konkretes Objekt (Betriebsstätte) ausgestellt. Eine gaststättenerlaubnis ist erforderlich, wenn alkoholische Getränke ausgeschenkt werden oder ein umfangreiches Speiseangebot besteht.

Es gibt einen Unterschied zwischen erlaubnispflichtiger und erlaubnisfreier Gastronomie. Betriebe ohne Alkoholausschank benötigen in vielen Fällen keine gaststättenerlaubnis, während bei Alkoholausschank grundsätzlich eine Erlaubnis erforderlich ist. Für Gründer und Übernehmer von Betrieben hat die gaststättenerlaubnis zentrale Bedeutung, denn ohne sie ist der Betrieb nicht zulässig.

Wer benötigt eine Gaststättenerlaubnis?

Eine gaststättenerlaubnis ist verpflichtend für Betreiber von Restaurants, Bars, Kneipen und Cafés, wenn dort Alkohol ausgeschenkt wird. Auch bei der Übernahme eines bestehenden Betriebs muss eine neue gaststättenerlaubnis beantragt werden, da diese nicht übertragbar ist. Für juristische Personen wie eine GmbH oder UG gilt: Die Erlaubnis wird auf den Geschäftsführer und das konkrete Objekt ausgestellt.

Ausnahmen bestehen für Betriebe, die ausschließlich nicht-alkoholische Getränke und kleine Speisen anbieten, wie etwa reine Eisdielen oder Teestuben. In der Praxis zeigt sich, dass die meisten gastronomischen Gründungen eine gaststättenerlaubnis benötigen, um rechtssicher zu arbeiten.

Konsequenzen bei fehlender Erlaubnis

Wer eine gaststättenerlaubnis nicht oder nicht rechtzeitig beantragt, riskiert erhebliche Konsequenzen. Dazu zählen Bußgelder, die im vierstelligen Bereich liegen können, sowie die sofortige Betriebsuntersagung durch die Behörden. Unternehmer setzen sich zudem rechtlichen Risiken aus, etwa im Hinblick auf Haftung oder Versicherungsleistungen.

Auch Förderungen und Zuschüsse können bei fehlender gaststättenerlaubnis verwehrt bleiben. Laut Behördenangaben werden jährlich zahlreiche Kontrollen durchgeführt, wobei Verstöße konsequent geahndet werden. Eine fehlende gaststättenerlaubnis kann die gesamte Existenz gefährden.

Relevanz für die Gastronomie-Gründung 2026

Gerade im Jahr 2026 gewinnt die gaststättenerlaubnis an Bedeutung, da verstärkte Kontrollen und neue gesetzliche Vorgaben zu erwarten sind. Wer nachhaltig und erfolgreich gründen möchte, sollte die gaststättenerlaubnis als zentralen Baustein der Unternehmensgründung verstehen. Sie ist nicht nur Pflicht, sondern auch ein wichtiges Signal für Professionalität und Zuverlässigkeit gegenüber Gästen und Behörden.

Voraussetzungen und Anforderungen für die Beantragung

Der Weg zur gaststättenerlaubnis beginnt mit der Erfüllung verschiedener Voraussetzungen. Wer 2026 ein gastronomisches Unternehmen gründen möchte, sollte sich frühzeitig mit den Anforderungen beschäftigen. Nur so sichern Sie sich einen reibungslosen Ablauf und vermeiden Verzögerungen bei der gaststättenerlaubnis.

Voraussetzungen und Anforderungen für die Beantragung

Persönliche und fachliche Voraussetzungen

Für die gaststättenerlaubnis müssen Gründer ihre persönliche Zuverlässigkeit nachweisen. Dazu gehört ein aktuelles polizeiliches Führungszeugnis sowie ein Auszug aus dem Gewerbezentralregister. Ein weiterer Pflichtnachweis ist die Teilnahme an der IHK-Unterrichtung für Gastwirte. Diese Schulung vermittelt wichtige rechtliche und praktische Kenntnisse.

Zusätzlich verlangt die Behörde eine steuerliche Unbedenklichkeitsbescheinigung vom Finanzamt. Wer nicht aus einem EU-Land stammt, muss eine gültige Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis vorlegen. Aus der Praxis zeigt sich, dass vollständige und aktuelle Nachweise die Bearbeitung der gaststättenerlaubnis deutlich beschleunigen.

Anforderungen an die Betriebsräume

Die gaststättenerlaubnis setzt prüffähige und sichere Betriebsräume voraus. Ein maßstabsgerechter Grundriss (1:100) ist Pflicht. Bei der Zubereitung von Speisen muss ein Fettabscheider vorhanden sein, zudem wird eine VDE-Bescheinigung für die Elektroanlagen gefordert.

Hygiene und Sicherheit sind zentrale Themen: Die regelmäßige Wartung der Küchenabluftanlage ist nachzuweisen. Bei Umbauten oder Neubauten ist eine gültige Baugenehmigung erforderlich. Fehler bei den Raumvorgaben führen oft zu Nachforderungen und verzögern die gaststättenerlaubnis.

Betriebskonzept und Nachweise

Ein überzeugendes Betriebskonzept ist für die gaststättenerlaubnis unverzichtbar. Dazu zählen ein unterschriebener Miet- oder Pachtvertrag und – bei juristischen Personen – ein Gesellschaftsvertrag oder eine Satzung. Die Konzeptbeschreibung sollte Zielgruppe, Angebot und Alleinstellungsmerkmale klar darstellen.

Praxisbeispiele zeigen: Ein durchdachtes Konzept erhöht die Chance auf einen erfolgreichen Antrag. Wer Unterstützung sucht, findet auf der Seite zu Gastronomiekonzepte und Betriebskonzepte wertvolle Tipps und Vorlagen für eine professionelle Konzeption.

Regionale Besonderheiten und aktuelle Änderungen 2026

Die gaststättenerlaubnis unterliegt regionalen Unterschieden. Jedes Bundesland und oft sogar jede Kommune hat eigene Vorgaben und Ansprechpartner. Ab 2026 treten in einigen Regionen neue Regelungen in Kraft, etwa in Baden-Württemberg mit einem Anzeigeverfahren statt Erlaubnispflicht.

Informieren Sie sich vorab bei lokalen Behörden über aktuelle Änderungen. Wer diese Besonderheiten kennt, kann seinen Antrag optimal vorbereiten und die gaststättenerlaubnis effizient beantragen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Beantragung der Gaststättenerlaubnis

Die Beantragung der gaststättenerlaubnis ist ein mehrstufiger Prozess, der eine sorgfältige Vorbereitung und genaue Einhaltung aller Vorgaben verlangt. Mit dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung behalten Sie stets den Überblick und vermeiden teure Fehler. Jeder Schritt bringt Sie dem Ziel, Ihre Gastronomie 2026 erfolgreich zu eröffnen, ein Stück näher.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Beantragung der Gaststättenerlaubnis

Schritt 1: Vorbereitung und Informationsbeschaffung

Bevor Sie mit dem Antrag für die gaststättenerlaubnis beginnen, sollten Sie sich umfassend informieren. Vereinbaren Sie einen Beratungstermin beim zuständigen Ordnungsamt, um individuelle Anforderungen Ihrer Kommune zu klären. Nutzen Sie offizielle Checklisten und Merkblätter, um keine wichtigen Details zu übersehen.

Viele Städte stellen diese Unterlagen online bereit. Achten Sie darauf, Fristen für die Einreichung einzuhalten und eventuelle Besonderheiten Ihrer Region zu berücksichtigen. Eine gründliche Vorbereitung spart Zeit und verhindert unnötige Rückfragen. So legen Sie das Fundament für einen erfolgreichen Antragsprozess.

Schritt 2: Zusammenstellung der Unterlagen

Im zweiten Schritt für die gaststättenerlaubnis stellen Sie alle erforderlichen Dokumente zusammen. Dazu gehören unter anderem das Führungszeugnis der Belegart „0“, ein Auszug aus dem Gewerbezentralregister und die steuerliche Unbedenklichkeitsbescheinigung. Der Unterrichtungsnachweis der IHK ist ebenso unerlässlich.

Bereiten Sie außerdem Miet- oder Pachtvertrag, prüffähige Grundrisszeichnungen und die VDE-Bescheinigung für Elektroanlagen vor. Eine vollständige Unterlagensammlung verhindert Verzögerungen im Prüfprozess. Nutzen Sie Checklisten, um die Übersicht zu behalten und alle Nachweise aktuell bereitzustellen.

Unterlage Wo beantragen? Gültigkeit
Führungszeugnis Bürgeramt 3 Monate
Gewerbezentralregister Gewerbeamt 3 Monate
IHK-Unterrichtungsnachweis IHK Unbegrenzt

Schritt 3: Antragstellung bei der Behörde

Jetzt reichen Sie Ihren Antrag auf gaststättenerlaubnis bei der zuständigen Behörde ein. Je nach Kommune erfolgt dies persönlich oder online. Denken Sie daran, alle Unterlagen vollständig und geordnet vorzulegen. Die Gebühren variieren, im Regelfall liegen sie bei 360 Euro, können aber je nach Prüfaufwand bis zu 3.000 Euro betragen.

Die Bearbeitungszeit beträgt meist mehrere Wochen. Informieren Sie sich vorab über die Servicezeiten der Behörde, damit Sie Ihre Termine optimal planen. Eine strukturierte Antragstellung erleichtert die Zusammenarbeit mit den Sachbearbeitern und beschleunigt den Prozess.

Schritt 4: Prüfung und ggf. Nachforderungen

Nach Einreichung prüft die Behörde Ihren Antrag auf gaststättenerlaubnis und alle beigefügten Unterlagen. Oft werden weitere Dokumente nachgefordert, etwa aktualisierte Grundrisse oder ergänzende Nachweise zu Hygiene und Brandschutz. Die Zusammenarbeit mit Bauaufsicht, Feuerwehr und Gesundheitsamt kann zusätzliche Anforderungen mit sich bringen.

Praxisbeispiele zeigen, dass häufig Bescheinigungen fehlen oder veraltet sind. Bleiben Sie in Kontakt mit den Behörden und reagieren Sie zügig auf Rückfragen. So vermeiden Sie Wartezeiten und halten Ihren Zeitplan ein.

Schritt 5: Erteilung der Erlaubnis und Betriebsstart

Wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, erteilt die Behörde die gaststättenerlaubnis offiziell. Sie erhalten einen schriftlichen Bescheid, der die Aufnahme des Betriebs ermöglicht. Achten Sie auf eventuelle Nebenbestimmungen, wie Auflagen zum Lärmschutz oder zur Hygiene, die im Alltag umzusetzen sind.

Vergessen Sie nicht, parallel die Gewerbeanmeldung vorzunehmen. Erst mit beiden Dokumenten dürfen Sie offiziell eröffnen. Planen Sie ausreichend Vorlauf ein, damit der Betriebsstart reibungslos gelingt und Sie keine rechtlichen Risiken eingehen.

Wichtige Tipps für einen reibungslosen Ablauf

Für einen erfolgreichen Antrag auf gaststättenerlaubnis empfiehlt sich eine frühzeitige Planung. Nutzen Sie professionelle Unterstützung, etwa durch spezialisierte Berater, um Fehler zu vermeiden. Digitale Checklisten und Tools helfen bei der Selbstkontrolle und Terminüberwachung.

Viele Gründer profitieren von individueller Beratung und gezieltem Coaching. Auf Plattformen wie Gastronomieberatung und Gründerhilfe finden Sie Experten, die Sie Schritt für Schritt begleiten. Statistiken zeigen, dass gut vorbereitete Anträge deutlich schneller genehmigt werden. Behalten Sie stets den Überblick, damit Ihr Start in die Gastronomie 2026 gelingt.

Kosten, Gebühren und Fördermöglichkeiten

Die Beantragung einer gaststättenerlaubnis ist mit verschiedenen Kosten verbunden, die künftige Gastronomiebetreiber sorgfältig einplanen sollten. Wer die finanzielle Planung von Anfang an berücksichtigt, schafft eine solide Grundlage für einen erfolgreichen Start. In den folgenden Abschnitten finden Sie einen Überblick zu Gebühren, Förderungen und Spartipps für Ihre Gründung.

Kosten, Gebühren und Fördermöglichkeiten

Übersicht der Gebühren und Nebenkosten

Die Gebühren für eine gaststättenerlaubnis variieren je nach Stadt und Prüfaufwand. Im Regelfall liegt die Standardgebühr bei etwa 360 Euro. Bei komplexeren Betrieben, umfangreichen Gutachten oder zusätzlichem Beratungsbedarf können die Kosten jedoch bis zu 3.000 Euro steigen.

Neben der Grundgebühr fallen häufig weitere Nebenkosten an:

Kostenart Typischer Betrag
Notarielle Beglaubigungen 50–150 €
Gutachten (z.B. Hygiene) 200–500 €
IHK-Unterrichtungsnachweis 50–100 €

Aus der Praxis berichten Gründer, dass sich die Gesamtkosten für die gaststättenerlaubnis inklusive aller Nachweise und Unterlagen meist zwischen 700 und 2.500 Euro bewegen. Eine frühzeitige Kostenschätzung ist daher unerlässlich.

Fördermöglichkeiten und Zuschüsse

Viele Existenzgründer unterschätzen die Fördermöglichkeiten, die speziell für die Beantragung einer gaststättenerlaubnis zur Verfügung stehen. Zahlreiche Programme unterstützen mit Zuschüssen oder vergünstigten Krediten. Besonders beliebt sind Förderungen vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und von den Industrie- und Handelskammern (IHK), die Beratungsleistungen oder Konzeptentwicklungen bezuschussen.

Um einen Förderantrag zu stellen, sind meist ein überzeugender Businessplan und ein konkretes Finanzierungskonzept erforderlich. Auch regionale Programme bieten Unterstützung, etwa bei der Digitalisierung oder nachhaltigen Ausrichtung Ihres Betriebs. Informieren Sie sich frühzeitig über Fristen, Voraussetzungen und Förderhöhen.

Finanzplanung und Liquiditätssicherung

Eine realistische Finanzplanung ist für die gaststättenerlaubnis und den dauerhaften Geschäftserfolg entscheidend. Im Businessplan sollten Sie sämtliche Kosten, Gebühren und Rücklagen transparent aufführen. Eigenkapital ist eine wichtige Basis, doch oft werden Bankdarlehen oder Förderkredite benötigt.

Praktische Tipps und vertiefende Informationen zur Finanzplanung finden Sie auf Finanzplanung und Finanzierung in der Gastronomie. Erfolgreiche Beispiele aus der Praxis zeigen, dass eine solide Kalkulation nicht nur die gaststättenerlaubnis erleichtert, sondern auch die spätere Liquidität sichert. Planen Sie Reserven für unvorhergesehene Ausgaben ein und prüfen Sie verschiedene Finanzierungswege.

Spartipps und Effizienzsteigerung

Mit einer guten Vorbereitung lassen sich bei der gaststättenerlaubnis oft Kosten sparen. Nutzen Sie digitale Vorlagen für Anträge und Dokumente, um Fehler zu vermeiden und Zeit zu gewinnen. Viele Kommunen bieten inzwischen die Möglichkeit, mehrere Anträge zu kombinieren, etwa die Gewerbeanmeldung gemeinsam mit der gaststättenerlaubnis.

Weitere Spartipps:

  • Checklisten nutzen, um Unterlagen vollständig einzureichen
  • Unterstützung von erfahrenen Beratern einholen
  • Nur notwendige Gutachten und Nachweise beauftragen
  • Frühzeitig Angebote und Gebühren vergleichen

Durch diese Maßnahmen können Sie den Prozess effizienter gestalten und unnötige Ausgaben vermeiden.

Häufige Fehler und wie Sie diese vermeiden

Die Beantragung einer gaststättenerlaubnis ist für Gründer oft mit Unsicherheiten verbunden. Viele scheitern an typischen Fehlern, die den Prozess verzögern oder sogar verhindern können. Wer die häufigsten Stolpersteine kennt, kann gezielt vorbeugen und seine gaststättenerlaubnis deutlich schneller erhalten.

Unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen

Ein häufiger Fehler bei der gaststättenerlaubnis ist das Einreichen unvollständiger oder veralteter Unterlagen. Werden beispielsweise ein aktuelles Führungszeugnis oder der Unterrichtungsnachweis der IHK vergessen, verzögert sich die Bearbeitung erheblich.

Typische Fehlerquellen sind:

  • Fehlende Bescheinigungen vom Finanzamt
  • Nicht maßstabsgerechte Grundrisse
  • Unvollständige Miet- oder Pachtverträge
  • Veraltete Nachweise oder nicht beglaubigte Kopien

Eine strukturierte Checkliste hilft, alle Dokumente rechtzeitig zu beschaffen und Fehler zu vermeiden. Wer vorab eine interne Kontrolle durchführt, spart Zeit und Nerven.

Fehlende fachliche Vorbereitung

Ohne ausreichende Kenntnisse der rechtlichen Anforderungen an die gaststättenerlaubnis geraten viele Gründer schnell ins Hintertreffen. Besonders die vorgeschriebene IHK-Unterrichtung wird häufig übersehen oder zu spät absolviert.

Praxisbeispiele zeigen, dass fehlende Nachweise zu Nachforderungen der Behörde führen. Das kostet Zeit und kann im schlimmsten Fall den geplanten Eröffnungstermin gefährden. Es empfiehlt sich, bereits vor Antragstellung alle Schulungen und Nachweise zu absolvieren.

Ein fundiertes Verständnis des Gaststättengesetzes und der lokalen Besonderheiten ist unerlässlich, um unliebsame Überraschungen zu vermeiden. Literatur wie mein Buch „Voller Gastronomie Erfolg“ bietet praxisnahe Hilfestellung für angehende Gastronomen.

Mängel an Betriebsräumen und bauliche Probleme

Mängel an den Betriebsräumen zählen zu den gravierendsten Fehlern im Rahmen der gaststättenerlaubnis. Besonders Umbauten ohne Baugenehmigung oder nicht erfüllte Hygiene- und Brandschutzauflagen führen schnell zu Ablehnungen oder Auflagen.

Typische Probleme sind:

  • Fehlende Fettabscheider bei Küchenbetrieb
  • Nicht geprüfte Elektroanlagen
  • Unzureichende Belüftung oder Abluftanlagen
  • Umbauten ohne behördliche Genehmigung

Mit Blick auf gesetzliche Neuerungen ab 2026, wie sie etwa im Neuen Gaststättengesetz Baden-Württemberg 2026 geregelt werden, ist besondere Aufmerksamkeit für regionale Vorgaben geboten. Wer frühzeitig mit Bauaufsicht und Gesundheitsamt kooperiert, kann viele Probleme vermeiden.

Zeitmanagement und Fristenversäumnisse

Ein unterschätztes Risiko bei der gaststättenerlaubnis ist das Versäumen wichtiger Fristen. Wer den Antrag zu spät stellt oder auf Nachforderungen nicht zeitnah reagiert, riskiert erhebliche Verzögerungen.

Zu den häufigsten Zeitfallen zählen:

  • Späte Beantragung von Führungszeugnis und Nachweisen
  • Engpässe bei der Terminvergabe der Behörden
  • Unterschätzen der Bearbeitungsdauer

Empfehlenswert ist ein detaillierter Zeitplan, der alle Fristen und erforderlichen Schritte abbildet. Digitale Tools und Kalendererinnerungen helfen, den Überblick zu behalten. Wer Puffer für unvorhergesehene Verzögerungen einplant, startet entspannter in die Gastronomie.

Expertenrat, Tools und weiterführende Ressourcen

Wer die gaststättenerlaubnis erfolgreich beantragen will, profitiert von fundiertem Expertenrat, digitalen Tools und hilfreichen Netzwerken. In diesem Abschnitt finden Sie wichtige Anlaufstellen, praktische Werkzeuge und Empfehlungen, um Ihren Weg zur gaststättenerlaubnis effizient zu gestalten.

Gastronomieberatung: Unterstützung durch Consult-Gastro

Die Beantragung einer gaststättenerlaubnis stellt viele Gründer vor Herausforderungen. Consult-Gastro ist ein spezialisierter Partner, der Sie von der Idee bis zur erfolgreichen Eröffnung begleitet. Das Team unterstützt Sie bei Businessplan, Finanzplanung und allen Schritten der gaststättenerlaubnis.

Sie profitieren von praxisnaher Beratung, individueller Konzeptentwicklung und einer Schritt-für-Schritt-Begleitung durch alle Phasen der Gründung. Besonders interessant: Viele Beratungsleistungen werden durch Fördermittel mit bis zu 70 Prozent bezuschusst. Über 150 erfolgreiche Projekte zeigen, wie wertvoll professionelle Unterstützung für angehende Gastronomen ist.

Digitale Tools und Checklisten für die Antragstellung

Digitale Tools helfen, den Überblick beim Beantragen der gaststättenerlaubnis zu behalten. Nutzen Sie Vorlagen für Anträge, Checklisten zur Dokumentenprüfung und Online-Tools zur Fristenüberwachung. So reduzieren Sie das Risiko von Fehlern und sparen wertvolle Zeit.

Empfehlenswert sind Software-Lösungen, die speziell auf die Anforderungen der Gastronomie zugeschnitten sind. Auch die IHK Bodensee-Oberschwaben zum neuen Gaststättengesetz bietet aktuelle Informationen und praktische Tipps zu digitalen Hilfsmitteln und neuen gesetzlichen Vorgaben ab 2026.

Literatur- und Buchempfehlungen

Wer sich tiefgehend mit dem Thema gaststättenerlaubnis auseinandersetzen möchte, sollte auf Praxisliteratur setzen. Mein eigenes Buch „Voller Gastronomie Erfolg“ bietet umfassende Einblicke und Schritt-für-Schritt-Anleitungen für Gründer.

Ergänzend dazu gibt es weitere Fachbücher zu Gaststättenrecht und Gründung sowie kostenlose Ratgeber von Behörden und Branchenverbänden. So bauen Sie fundiertes Wissen auf und vermeiden typische Fehler bei der Beantragung.

Anlaufstellen und Netzwerke für Gründer

Für Fragen rund um die gaststättenerlaubnis stehen Ihnen zahlreiche Anlaufstellen zur Verfügung. Die IHK, der DEHOGA und lokale Gründerinitiativen bieten Beratung und wertvolle Kontakte. Der Austausch mit erfahrenen Gastronomen hilft, Stolpersteine frühzeitig zu erkennen und zu umgehen.

Sie haben nun einen umfassenden Einblick in die Anforderungen und den Ablauf der Beantragung Ihrer Gaststättenerlaubnis erhalten und wissen, wie wichtig ein durchdachter Businessplan, eine solide Finanzplanung und die professionelle Vorbereitung aller Unterlagen sind. Vielleicht fragen Sie sich jetzt, wie Sie die nächsten Schritte optimal angehen und typische Stolpersteine vermeiden. Genau hier unterstütze ich Sie gerne persönlich: Gemeinsam entwickeln wir Ihr individuelles Gastronomiekonzept und begleiten Sie sicher durch den gesamten Antragsprozess. Sichern Sie sich jetzt unverbindlich Ihre Chance auf einen erfolgreichen Start – Jetzt kostenlose Erstberatung buchen!